KalineHochzeit

Kira & Mario

Eine klassische Herbsthochzeit im Münster Land

Schon beim Engagementshooting hat Kira mir verraten, dass sie bewusst keine klassische Sommerhochzeit wollte. Sie hatte keine Lust auf die potentielle Hitze. Und genau dieser Wunsch sollte ihr an ihrem Hochzeitstag erfüllt werden. Es schüttete den ganzen Tag unerbittlich wie aus Eimern. Wir wurden schon zum Getting Ready in Lilys kleines Hotel in Münster gebeten. Das Hotel liegt am Rande von Münster und eignete sich hervorragend für das Getting Ready. Das Brautpaar hatte die engere Familie der Braut auch dort einquartiert und so wurden wir dort von einer Menge Trubel empfangen. Die ganze Stimmung war aufgeregt, aber dabei auch so wunderbar herzlich. Der kleine Sohn von Kira und Mario war auch dabei und wurde abwechselnd von der Oma, dem Opa, der Trauzeugin und dem Onkel betüddelt. So konnte sich die Braut ganz auf ihr Styling durch die talentierte Julia Decker konzentrieren. Julia hat ganze Arbeit geleistet, denn Kira sah einfach wunderschön aus. Wir haben uns nach dem Styling dann ins Badezimmer zurückgezogen, um die Braut anzukleiden. Das Licht dort war einfach der Hammer und die vielen kleinen Oberlichter kamen durch mein Prisma noch besser zur Geltung.

Nach dem die Braut angekleidet war, hat sie noch ihren kleinen Sohn angezogen und los ging es. Wir wurden ganz stilecht von einem alten VW Bulli chauffiert. Der Fahrer, Gerd, ist echt ein echtes Original und hat uns später am Tag noch echt aus der Patsche geholfen. Aber dazu später mehr. Während der Fahrt habe ich noch ein paar schöne Bilder von Kiras Verlobungsring und ihrem Stiefvater und ihr machen können. Er erzählte mir dann, dass der Ring noch von Kiras Oma stammte und in der Familie immer weitergegeben wird. Ich liebe solche Traditionen einfach.

An der Kirche angekommen, bin ich schonmal aus dem Bus gesprungen und Gerd hat das Brautpaar noch um die Ecke gefahren, weil wir etwas zu früh dran waren. Das passiert auf Hochzeit immer wieder, man plant so viel Puffer ein und steht dann 10 Minuten zu früh an der Location. Schaut also am Besten, ob es in der Nähe einen kleinen Parkplatz gibt, wo ihr euch noch verstecken könnt.

In der Kirche hat Mario seine Braut schon erwartet und als sie endlich hereinkam strahlte er übers ganze Gesicht.

Nach der Trauung wurde noch der kleine Sohn des Brautpaares getauft. Solch eine Mischung aus Hochzeit und Traufe, nennen wir im Hochzeitsbusiness gerne „Traufe“. Nachdem die Traufe also vorbei war ging es nach draußen. Hier standen die Freunde und Familien vom Brautpaar Spalier und begrüßten so das überglückliche Brautpaar.

Nun ging es für uns in den Oldtimer vor Gerd und wir machten uns auf den Weg zum Brautshooting. Es regnete in Strömen und nachdem die Braut ihren Sohn im Wagen gestillt hatte, sind wir dann für unser fünf minütiges Shooting aufgebrochen. Mehr Zeit hat uns der kleine Kasi nicht gegeben und mehr Zeit haben wir auch nicht gebraucht um die epischen Bilder einzufangen.

In der Feierlocation angekommen gab es einen kleinen Sektempfang und ich bin ausgeschwirrt, um ein paar ungestellte Momente einzufangen. Das Essen wurde von der „wiederbelebten“ Catering-Firma der Eltern des Bräutigams gestellt und lies keine Wünsche offen. Gut gestärkt machte Braut und Bräutigam sich bereit für den ersten Tanz. Diesen meisterten die Beiden mit sehr viel Leidenschaft und Liebe. Anschließend wurde die Tanzfläche eröffnet und besonders der Bräutigam und sein Vater taten sich als sehr euphorische Tänzer hervor. Der letzte Programmpunkt des Tages war der Anschnitt der Hochzeitstorte und nachdem das letzte Stück verteilt worden war, hieß es für mich Feierabend.

Ich wünsche Kira und Mario nur das Beste für ihr zukünftiges Leben. Bewahrt euch eure absolut liebevolle und authentische Art! Danke, dass ich eure Hochzeit begleiten durfte.